Manchmal fehlen Kindern die Worte für das, was in ihnen passiert. Dann wird ein Gefühl schnell zu Verhalten: Rückzug, Wut, Tränen, Quatsch machen oder Schweigen. Der Gefühlswürfel ist eine einfache Einladung, Gefühle sichtbar zu machen – spielerisch, niedrigschwellig und ohne Druck.
Der Gefühlswürfel ist ein kleiner Holzwürfel mit verschiedenen Gefühlen. Er kann im Morgenkreis, in der Familie, nach einem Streit, im Klassenrat, in der Therapie oder einfach zwischendurch genutzt werden. Nicht als Lösung für alles. Aber als Anfang. Als kleiner Impuls, der helfen kann, aus einem „Alles gut“ einen echten Satz zu machen.
Statt nur „gut“ zu hören, würfelt ihr ein Gefühl und sucht gemeinsam einen Moment, der dazu passt.
Ein kurzer Würfelwurf am Abend kann helfen, den Tag weich landen zu lassen.
Ein Gefühl, ein Satz, kein Druck. So wird sichtbar, wie Kinder ankommen.
Nicht zuerst: „Wer war schuld?“ Sondern: „Welches Gefühl war da eigentlich?“
Manche Kinder können in bestimmten Momenten nicht sprechen. Dann kann der Würfel ein Zeichen sein.
Gefühl würfeln und ergänzen: „Ich fühle mich … und ich brauche …“
Nach einem Film, Buch oder Thema kann der Würfel helfen, emotionale Reaktionen sichtbar zu machen.
Kinder lernen am meisten, wenn Erwachsene Gefühle ebenfalls ehrlich und alltagstauglich benennen.
Jeder Gefühlswürfel ist ein kleines Unikat. Er entsteht aus Restholz und trägt sichtbare Spuren: Maserungen, kleine Aststellen, Risse oder besondere Holzstrukturen. Genau das macht ihn für uns so passend. Denn auch Gefühle, Kinder und Menschen sind nicht glatt, gleich oder perfekt.
Der Gefühlswürfel eignet sich für Familien, Schulen, Kitas, Therapie, Beratung, Coaching und alle Orte, an denen Gefühle sichtbar werden dürfen.
Das bekommst Du:
Unsere Gefühlswürfel entstehen aus Restholz. Jeder Würfel sieht ein wenig anders aus. Kleine Risse, Maserungen, Aststellen oder besondere Holzstrukturen werden nicht versteckt, sondern bleiben sichtbar. Genau das passt zu unserer Haltung: Menschen müssen nicht glatt sein, um richtig zu sein. Unterschiedlich zu sein ist kein Fehler. Es ist Teil der Geschichte.